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Betten-Scheel im Land des Smørrebrød – Auslieferung bei den Wikingern

Betten-Scheel im Land des Smørrebrød – Auslieferung bei den Wikingern

Nach Madrid, De Haan, Moskau und Mallorca hieß es für unser Lieferteam nun – ab ins Land der Wikinger! Dieses Mal sind wir dem Ruf einer dänischen Familie gefolgt. Diese hatte bei ihren Freunden den Komfort eines unserer Bettsysteme erlebt und uns spontan gebeten, exakt dieses Bettsystem auch nach Kopenhagen zu liefern.

Der Tivoli – das Wahrzeichen von Kopenhagen

Da es sich dabei auch um elektrisch verstellbare Lattenroste handelte, die montiert werden mussten, entschlossen wir uns den Transport mit einem eigenen Transporter und unserem eigenen Lieferteam vorzunehmen. Wohlwissend, dass es eine anstrengende Reise werden würde, denn 2.316 km und 24 Stunden reine Fahrtzeit warteten auf uns.

Überfahrt über eine der größten Hängebrücken der Welt

An einem Freitagmorgen starteten wir um 7.00 Uhr in Richtung Dänemark. Während wir auf dem Großteil der Strecke mit dem Wetter Glück hatten, begleitete uns starker Regen von Hamburg bis weit über die dänische Grenze. Ein Highlight war hierbei die Überquerung der Storebælt Brücke. Sie ist insgesamt 6.611 Meter lang. Der Mittelteil wurde als Hängebrücke konstruiert mit einer Spannweite von 1.624 Metern, sodass sie zu den längsten Hängebrücken der Welt zählt. Die Überfahrt kostete 35 EUR Maut.  

Um 19.00 Uhr erreichten wir dann den dänischen Küstenort Køge. Das dortige Hotel Comwell Køge Strand war unser erstes Übernachtungsziel, 45 Fahrminuten vor Kopenhagen. Hier hatten wir Gelegenheit uns an die dänischen Preise zu gewöhnen. Die Übernachtungspreise sind ähnlich wie in Deutschland. Getränke und Speisen kosten jedoch annähernd das Doppelte wie auf deutscher Seite.  Eine Hotelübernachtung später, ging es am Morgen weiter in Richtung Kopenhagen. Pünktlich um 10.00 Uhr erreichten wir den Lieferort. Wir wurden ausgesprochen warmherzig empfangen und es wurde uns mehrfach großer Dank ausgesprochen, dass wir den weiten Weg auf uns genommen haben. Nach getaner Arbeit wurden wir mit zahlreichen Tipps für ein Sightseeing in der dänischen Landeshauptstadt versorgt. Vier Stunden hatten wir eingeplant, um die Stadt zu erleben.

Auf der Suche nach Smørrebrød

Nachdem wir mit etwas Glück einen Parkplatz nahe des Tivoli ergattern konnten, starteten wir von dort unsere Erkundungstour. Der berühmte Vergnügungspark Tivoli entstand bereits im Jahr 1843 auf einem früheren Militärgelände in Mitten der dänischen Hauptstadt und zählt jährlich knapp 4,5 Mio. Besucher. Die nächste Station war die Strøget. So wird die lange Einkaufsstraße in der Kopenhagener Innenstadt genannt. Bei ihrer Eröffnung 1962 war sie die längste Fußgängerzone Europas. Ein Besuch des dortigen Lego-Stores durfte hier natürlich nicht fehlen. Die Dänen sind die Erfinder der beliebten, kleinen Bauklötzchen. Das Wort Lego leitet sich von dänisch „leg godt“ ab und bedeutet so viel wie „spiel gut“. Nur wenige Gehminuten entfernt besuchten wir den königlichen Garten und das Schloss Rosenborg, in dem u.a. die dänischen Kronjuwelen ausgestellt sind. Entsprechend stark bewacht war es von bewaffnetem Militär.

Weiter ging es zum Schloss Amalienborg – der Stadtresidenz der dänischen Königin. Zufälligerweise fand gerade die Wachablösung der königlichen Garde statt, als wir auf den Vorplatz des Schlosses traten. Wie wir später erfuhren ist daran zu erkennen, dass die Königin tatsächlich anwesend ist.

Natürlich wollten wir nicht aus Dänemark abreisen ohne das Nationalgericht Smørrebrød (dänisch smør ‚Butter‘ und dänisch brød ‚Brot‘) probiert zu haben. Nachdem wir bei dem Smörrebröd-Lokal „Ida Davidsen“, das in Dänemark mit seinen 280 Smörrebröd-Varianten als kulturelle Institution gilt, vor verschlossenen Türen standen, da es leider immer samstags und sonntags geschlossen hat, wichen wir auf ein nettes Lokal aus, das zu unserer Überraschung nicht weniger Auswahl bot. Wir entschieden uns für das Smörrebröd mit panierter Scholle und Krabben, das ausgezeichnet  schmeckte und waren überrascht was man kulinarisch aus einem „Butterbrot“ doch alles herausholen kann.    

Einen gelungenen Abschluss fand unsere Tour bei einer süßen Waffel in einem der netten Cafés am Kanal Nyhavn. Hier reihen sich schöne, historische Gebäude in den unterschiedlichsten Fassadenfarben aneinander. Die Promenade entlang des Kanals ist sehr belebt, es gibt viele nette Fischrestaurants, die zum Einkehren einladen und kleine Schiffe ankern malerisch an den Kanalmauern.

Wir kommen wieder

Mit diesen schönen Eindrücken verabschiedeten wir uns von Dänemark, wohlwissend, dass wir wahrscheinlich nicht das letzte Mal hier waren. So begegneten uns auf dieser Reise keine rauen Wikinger, sondern vielmehr Däninnen und Dänen, die wir als äußerst freundlich und hilfsbereit kennengelernt haben, als auch eine Landschaft, die uns begeisterte. Nach einem Übernachtungsstop im Schleswig-Holsteinischen Städtchen Schleswig, nahe der A7, waren wir aber froh in der Mitte Deutschlands wieder die ersten Sonnenstrahlen zu sehen!

Wir arbeiten täglich daran, den Geislinger Exportschlager „Erholsamer Schlaf“ über die Grenzen des Filstals hinweg bekannt zu machen und freuen uns auf viele weitere schöne Begegnungen und Lieferabenteuer.  

 
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